Entstehung der Idee

Lars und Kristin sind immer gerne verreist, ganz klassisch als Backpacker, um die Welt und neue Kulturen zu entdecken.

So reisten wir auch mehrere Male nach Afrika, zum Beispiel nach Uganda. Es war eine großartige Zeit, denn wir konnten so viel Neues lernen. Unter Anderem, wie die Situation an den Schulen ist, gerade was Sanitäranlagen und Trinkwasserversorgung betrifft. Die Kinder hatten keine Möglichkeit sich nach der Toilette die Hände zu waschen und das Mittagessen wurde in Uganda mit den Händen verspeist. So entschlossen wir uns an dieser Schule 20 einfache Handwaschmöglichkeiten (“Tippy Tap”) zu installieren, um den Kindern die Möglichkeit zum Händewaschen zu geben. 

An einem anderen Tag hatten wir die Möglichkeit mit unserem Freund seine Familie im “Buschland” zu besuchen. Es war so aufregend zu sehen, wie die Menschen ihr Leben dort meistern, ohne Elektrizität oder fließenden Wasser. Am Nachmittag beauftragte die Mutter ihre Töchter, Wasser zu holen, zum Kochen und natürlich auch zum Trinken. Nach einer 30 minütigen Wanderung kamen wir am Bohrloch an, jetzt hieß es kräftig pumpen, um die 20 Liter Kanister mit Wasser zu befüllen. Schwer beladen brachten wir das wichtige Nass nach Hause. Zum Abendessen wurde uns DIESES Wasser zum Trinken angeboten, oje dachten wir uns. Es ist bestimmt keine gute Idee das Wasser zu trinken, aber wir hatten einen kleinen Outdoor Filter dabei und entschlossen uns für die 8 köpfige Familie das Wasser zu filtern. Es dauert eine ganze Stunde.

Als wir Abends in der Unterkunft nochmals über das Erlebte sprachen, kreisten sich die Gedanken immer und immer wieder um das Wasser und wie aufwändig und zeitraubend es war. Warum gibt es keinen Wasserfilter für Kanister?!

Diese Frage ließ uns nicht mehr los und es hieß nun für uns, wir müssen da was erfinden.